Simon auf der Säule (AT)





GEFÖRDERT DURCH DAS KÜNSTLERINNENPROGRAMM DER BERLINER KULTURVERWALTUNG UND DAS MEDIENBOARD BERLIN-BRANDENBURG.



Wolfgang Simon arbeitet mit sozial benachteiligten Jugendlichen in einem Ostberliner Randbezirk. Politisiert in den 70ern und 80ern, hat er sein Leben dem Kampf für eine bessere Welt gewidmet. Als der junge, scheinbar völlig unreflektierte Kollege Kalle hinzukommt, empfindet Wolfgang durch ihn sein ganzes Dasein in Frage gestellt.
Es ist eine Geschichte über das Älter werden und das Abschied nehmen von Idealen. Einer, der sich stets als auf der richtigen Seite kämpfend gesehen und sich in diesem Selbstbild schön eingerichtet hat, wird mit einem Vertreter der nachwachsenden Generation konfrontiert. Politisch ist der nicht. Jedenfalls nicht nach Wolfgangs Maßstab. Kalle geht eher intuitiv vor, mit viel Enthusiasmus. Er schaut, was den Jugendlichen Spaß macht, anstatt sie politisch bilden zu wollen. Damit hat er Erfolg.
Wolfgang fühlt sich bedroht und verstrickt sich, ganz entgegen seinem sozialen Selbstbild, immer mehr in ungerechtes und selbstsüchtiges Verhalten.

Die Stoffentwicklung von „Simon auf der Säule“ wurde vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert.



Regie Maja Classen
Buch Oliver Velz, Maja Classen